Ausgabe 4/21 vom 20.05.2021

Anzeigenschluss: 30. April 2021

Das Sonderheft „Zukunft der Arbeit“

Titelthema: Microtasks und Flow
Nicht erst seit der Pandemie ist unsere Arbeit von immer mehr Unterbrechungen geprägt: Chat-Nachrichten, E-Mails und Anrufe buhlen um unsere Aufmerksamkeit. Hinzu kommt im Home Office die Ablenkungen von den anderen Mitbewohnern. Unsere Aufmerksamkeitsspanne wird immer kürzer. Forscher arbeiten an ein Gegenmittel: „Mikrotasks“ sollen die Arbeit in mundgerechte Stücke untergliedern, die sich auch zwischendurch erledigen lassen – und uns so mehr Zeit für Aufgaben lassen, für die man sich über längere Zeit konzentrieren muss. Technische Tools sollen dabei helfen.

Die besten MINT-Arbeitgeber Deutschlands
In dieser Sonderausgabe zur „Zukunft der Arbeit“ kürt die Technology Review die besten MINT-Arbeitgeber Deutschlands. Wir portraitieren einige der Sieger: Was zeichnet sie im Besonderen aus? Was macht sie besonders innovativ?

Entwickler-Ausbildung
Der Bedarf an Entwickler in der Automobilbranche ist groß, VW will jetzt neue Wege gehen: Mit 42Wolfsburg wird das Unternehmen künftig seine eigenen Software-Entwickler ausbilden. Die Einrichtung ist nach dem Vorbild einer Pariser Akademie aufgebaut, bei der es keine Vorlesungen und Seminare gibt, sondern nur Projekte. Die Ausbildung soll auf diese Weise vor allem Problemlösungs-Kompetenz entwickeln und nicht nur Fachwissen vermitteln. Wir haben bei VW nachgefragt, wie genau das funktionieren soll.

Kollege KI
Im Arbeitsleben ist Künstliche Intelligenz schon längst nicht mehr nur ein passives Werkzeug – sie nimmt immer öfter eine aktive Rolle ein. Was heißt das für ihre menschliche Kollegen? Wir schildern an drei Fallbeispielen, wie diese Zusammenarbeit aussehen kann: In der Industrieproduktion im Personalmanagement und im Krankenhaus. Doch das ist erst der Anfang. Schon heute arbeiten Forscher auch daran, die „hybride Intelligenz“, die Stärken von Maschine und Mensch, möglichst gut zu kombinieren.

People Analytcis
Die Arbeit im Home Office und in verteilte Teams erzeugen mehr Daten denn je – zum Beispiel, wer wann wieviel arbeitet. Was bringt das? Wie misst man Effizienz im Homeoffice und verteilten Teams? Und wo ergeben sich Herausforderungen für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen?

Empathische Arbeitshelfer
Assistenzsysteme – wie etwa Müdigkeitsassistenten im Auto – spielen uns ein Feingefühl für unser Befinden vor, das letztlich jedoch nur auf grobe motorische Hinweise anspringt. Um echtes Feingefühl zu entwickeln, tauchen erste digitale Assistenten jetzt tiefer in die Kognitionspsychologie ein – und lernen, sich unseren Bedürfnissen anzupassen.

Virtuelle Arbeitswelten
VR- und AR-Anwendungen könnten das Leben in Fabrikhallen so viel einfacher machen – sind aber, allem Hype zum Trotz, nach wie vor in der Forschungsphase. Systeme von der Stange gibt es noch nicht, Pilotprojekte zeigen jedoch bereits jetzt, was funktioniert, wo die Tücken bei der Umsetzung in die Praxis liegen und wo das virtuelle dann doch an der Realität scheitert.

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